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Foto von Franz Pfluegl
  Artikel Zeitung über Spende Baumarkt “Bauhaus"

Jeremia – Fest, Die Bilder sind da 

Zu Gunsten des Jeremia – Vereins fand ein Sommerfest für schwerstkranke und gesunde Kinder, deren Eltern, Freunden und allen Interessierten statt. Einige Kinder wurden mit dem Krankenwagen aufgrund ihrer schweren Erkrankung zum Fest gebracht und dort von Kinderkrankenpflegekräften versorgt. 

Neben vielen Spieleatraktionen, Grillwürstchen und Limonade stand auch der Austausch von Eltern gesunder und kranker Kinder, Ärzten und Mitarbeitern von Krankenkassen auf dem Programm. 

Ein mit Originalteilen und richtigen Geräten nachgebautes Intensivpflegezimmer ermöglichte es, alles Besuchern einmal das Gefühl zu geben, z.B. einmal selbst in einem Pflegebett zu liegen oder einfach einmal einen Intensivüberwachungsmonitor zur Messung der Herz- und Atemfunktionen an sich anschließen zu lassen. 

Ein Höhepunkt war sicher die Gruppe „Trommelzauber“.  Johnny Lamprecht und sein Team ließen mit den Besuchern gemeinsam auf vielen afrikanischen Trommeln (jeder bekam eine geliehen) begleitet viele songs aus dem „Süden“ unserer Erdkugel über Ratingen erschallen. 

Wer mehr über „Trommelzauber“ lesen möchte: 
--> http://www.jola-kinderland.de

Es war eine große Freude für alle und wieder einmal ein Beleg dafür, dass kranke und gesunde Menschen durchaus ein Miteinander nicht nur auf dem Papier eines Gesetzes sondern auch tatsächlich in die Praxis umsetzen können. 

Gerade "eingeflogen": Die Bilder, geschossen von der Feuerwehr Ratingen, über deren Einsatz für einen guten Zweck im Rahmen unseres Sommerfestes des Jeremia - Vereins: 
--> Bilder der Feuerwehr Ratingen

Viel Freude beim Schauen!

Einen herzlichen „Riesen – Dank“ allen Gästen, allen Helfern des Festes, der stellvertretenden Bürgermeisterin von Ratingen, den Mitarbeitern der Stadt Ratingen, den Kinderkrankenpflegekräften der Jeremia - Ambulanten - Kinderkrankenpflege, der Johanniter Ratingen, der Feuerwehr Ratingen,  der Firma Koczyba, der Firma freistil (Hersteller für Kinderpflegebetten und vieles mehr; siehe: 
-->  http://www.freistil.com
 

Jeremia Verein darf nun Spendenquittungen ausstellen
Es ist geschafft! Nach einjähriger Gründungsarbeit für die die rechtlich korrekte Entstehung des Jeremia Vereins ist nun alles von staatlicher Seite in der Hinsicht geprüft und anerkannt worden. Insbesondere bezieht sich Vorgenanntes darauf, dass der Jeremia – Verein als mildtätiger Verein die Anerkennung und somit von den staatlichen Finanzbehörden die Erlaubnis erhielt, Spendenquittungen auszustellen.


Foto von Franz Pfluegl

Denn natürlich muss auf der einen Seite erst einmal kräftig Geld gesammelt werden, um auf der anderen Seite schwerstkranken und / oder sterbenden Kindern und Jugendlichen helfen zu können. Wer von Ihnen eine Spendenquittung benötigt, die wir ab 10,00 Euro je Spende ausstellen können, wende sich einfach an uns.
Wir würden uns vor allem im Namen aller Kinder für jede Werbung Ihrerseits über den Jeremia –Verein sehr freuen. 

Es gibt gerade für diese speziellen Aufgaben (z.B. Wünsche sterbender und schwerstkranker Kinder) eine Menge zu tun und jeder, der einem anderen, der mit einem kleinen Beitrag eine Super – Hilfe geben möchte, „einen freundlich diplomatischen Wink“ geben kann, hilft dadurch diesen Kindern!
 
 

Und wer die „Jeremias“ kennt, weiß, dass „Herumgerede“ und „Nichtstun“ nicht unser Ding ist, wohl aber Engagement, Ehrlichkeit und Offenheit. Somit ist es unser Ziel, dass wir selbst, die ja auch eine Menge Arbeit und Geld in den Verein einbringen, für uns aber auch alle Außenstehenden ein klares Bild abgeben wollen und können, für was wann wie welches Geld eingesetzt wurde. Wir hatten es auch gestrichen satt, nie zu erfahren, wo Gelder, die man spendete, versickerten. Der Jeremia – Verein bietet dagegen nahe Hilfe und  gleichermaßen Transparenz. 
 

Gästehaus für schwerstkranke und sterbende Kinder
Man könnte aber auch schreiben, dass der Wolfgang Brechtel (Jeremia e.V. – Vorstand) lediglich bedingt großer Motivation durch die jungen schwerkranken Kinder und Jugendlichen so stark an inneren Zwängen litt, dass er sich mit Ute Spies (ebenfalls Jeremia e.V. – Vorstand)  plötzlich mit Hake und Heckenschere im größten Buschwerk von Ratingen – Homberg (40878 Ratingen; Herrnhuterstr. 2) wiederfand. In stundenlanger Kleinstarbeit wurden Unkraut und Wurzeln einer total zugewucherten Buschlandschaft entfernt, Äste abgesägt und von haufenweise Laub befreit. Das war auch notwendig, denn nach dieser Vorarbeit konnte am Evangelischen Jugendzentrum Homberg Süd ein Weg gebaut werden, auf dem bereits mehrfach Rollstühle oder auch Tragen von Krankenwagen gerollt werden konnten. Natürlich waren viele fleißige Hände vieler Leute notwendig (und werden es auch noch sein), um aus dem Haus etwas zu machen, was es nun ist. Von dem Streichen der Heizungen bis zum Installieren der Lampen und das Schleppen von „zig“ Kisten und dem Zusammenbauen vieler Schränkchen und Schublädchen bis in die tiefen Nachtstunden hinein ging es in den letzten Tagen wie auf einer altägyptischen Pyramide her. Dabei hatten die Arbeitenden aber eine positive „Peitsche“ im Rücken, die ihnen genug Freude während der Arbeit machte, nämlich, dass sie mit ihrem Einsatz etwas geschaffen haben, was für schwerkranke und sterbende Kinder ganz neue und angenehme Dimensionen bieten wird. Somit werden auch noch in den letzten Februartagen viele Schweißperlen und Nachtarbeitsstunden der ehrenamtlichen Helfer fließen. 
Das wird auch notwendig sein, denn in dem größeren Hauskomplex der Jeremia Ambulanten Kinderkrankenpflege  wohnt seit dem 01.03.2004  Frau Ute Spies mit ihren drei gesunden Kindern und dem im Wachkoma befindlichen und schwerst intensivst zu pflegenden zehnjährigen Jeremia. 
Das Haus ist so ausgerichtet, dass dort kranke und auch sterbende Kinder und Jugendliche (0 – 16 Jahre) alleine oder mit ihren Eltern und Geschwistern für einen Tag oder auch für einen längeren Zeitraum zu Gast sein können. Eine komplette Intensiveinheit (Sauerstoff, Geräte zur Überwachung von Herz- und Kreislauffunktionen, elektrische Infusionsgeräte u.ä.) steht zur Verfügung. 


Foto von Franz Pfluegl

Alle Kinder, die eigentlich gerne nach Hause möchten, aber im Krankenhaus liegen oder aber Angst haben, alles zu Hause bewältigt zu bekommen, wenn sie wissen, sie werden z.B. bald sterben, sollen in dem Haus eine geborgene und professionell getragene Begleitmöglichkeit finden. Selbstverständlich sind auch Familien mit kranken Kindern willkommen, die gerne einmal schnuppern möchten, was heute in der Ambulanten Kinderkrankenpflege alles möglich ist. Wolfgang Brechtel, Fachkinderkrankenpfleger und  Pflegedienstleitung der Jeremia Ambulanten kinderkrankenpflege, ist mit seinem Team einer Meinung: „Außer vielleicht ein frischgeborenes Frühgeborenes oder ein Kind nach einer gerade erfolgten Operation wegen der damit evtl. verbundenen Nachblutungsgefahr können heute alle Krankheiten mit allen notwendigen technischen und personellen Mitteln und Maßnahmen zu Hause im vertrauten Kreis der Familie optimal begleitet werden. Viele Eltern wissen das nicht und viel schlimmer, sie werden darüber auch nicht ausreichend aufgeklärt.“ 

Wer Interesse hat, kann sich täglich (auch samstags und sonntags) zwischen 13:30 – 15:00 Uhr und 19:00 – 20:00 Uhr mit Frau Ute Spies unter der Tel.-Nr.: 02102 / 2045920 oder mit Herrn Wolfgang Brechtel, beide vom Vereins – Vorstand, zwischen 11:00 – 16:00 Uhr (ebenfalls auch samstags und sonntags) unter der Tel.-Nr.: 02102 / 84 99 63 in Verbindung setzen.